Telefon Spam Warner

Wir möchten vor Telefonspam schützen und warnen! Deshalb ist Ihre Mitarbeit gefragt. Wenn Sie einen Anruf einer dubiosen Telefonnummern bekommen haben, dann geben Sie hier bitte eine Einschätzung ab und so werden andere User gewarnt. Unsere Community lebt von Ihren Kommentaten und Votings.

Was ist Telefonspam und woran erkenne ich ihn?

Telefonspam und der Schutz vor ihm


Spam existiert nicht nur im Internet. Inzwischen sind auch immer mehr Telefone von ihm betroffen. Telefonspam existiert in Form von Telefonanrufen mit gewinnspielen oder kalten Anrufen für Verkäufe. Während bei manchen Menschen diese Anrufe nur selten bis gar nicht auftreten, werden andere wiederum regelmäßig von ihnen belästigt. Doch wie bei anderen Spamarten ebenfalls kann sich jeder Telefonbesitzer leicht gegen den lästigen Spam schützen.

Formen von Telefonspam


Telefonspam ist, wie der Name bereits vermuten lässt, Spam am Telefon. Anders als bei E-Mails, bei denen Spamnachrichten im passenden Ordner landen und beseitigt werden, lassen sich Telefonspamanrufe schwer ignorieren. Typische Formen von Telefonspam sind Verkaufsanrufe oder Anrufe wegen Gewinnspielen. Die Anzahl an Telefonspamarten ist klar definierbar, da die Anrufer verschiedene Maschen versuchen, um den Telefonbesitzer bestmöglich abzuzocken. Häufig tarnen sich die Personen hinter Telefonspam zudem hinter Standardnummern, sodass nur Personen, welche generell nicht bei fremden Nummern abheben, vor dem Durchführen der Gespräche geschützt sind.

Masche der Anrufer


Der Großteil der Angerufenen bzw. nahezu jede Person, welche unter Telefonspam leiden, geben ihre Telefonnummer in der Regel nicht weiter, sodass der Anrufer sich die Nummer selbst besorgen muss. Dies geschieht häufig bei Callcentern, bei welchen die Anrufer angeben, sie hätten an einem Gewinnspiel teilgenommen. Die Callcenter verzeichnen hierbei die Daten ihrer User inklusive Telefonnummer, sodass die Personen hinter Telefonspam schnell an die notwendigen Daten kommen.

Generell können die Personen, welche den Telefonspam durchführen, die Daten schnell holen, da nahezu jeder Telefonbesitzer die Zustimmung zur Weitergabe seiner Daten an zahlreichen Orten gibt. Unter anderem scheinen die Telefonnummern bei Onlinebestellungen, Handyverträgen, Telefonverträgen, Versandhäusern oder Internetanschlüssen auf. Für die Anrufer ist es ein Leichtes, passende Nummern zu erhalten, ohne dass der Angerufene explizit der Weitergabe seiner Telefonnummer zugestimmt hat. Die Weitergabe erfolgt somit durch eine dritte Stelle, welche die Nummer des Angerufenen verzeichnet und somit indirekt dem Angerufenen schadet.

Hilfe gegen Telefonspam


Telefonspam muss jedoch nicht zwingendermaßen akzeptiert werden. Die ersten Hilfemaßnahmen beginnen bereits, bevor der erste Fall von Telefonspam überhaupt auftreten kann. Da die Weitergabe der Telefonnummer von Dritten häufig bei der Unterzeichnung der Abschlussverträge bei einem Internet-, Handy- oder Festnetzvertrag geschieht, sollte die Klausel genau durchgelesen werden. Der Unterzeichner kann die Klausel aus dem Vertrag streichen, sodass die dritte Partei nicht befugt ist, die Nummer unbefugt weiterzugeben. Ebenfalls sollte bei Vertragsabschluss vermerkt werden, dass die Telefonnummer nicht im Telefonbuch erscheinen soll. Dies gilt ebenso für Telefonbuch-CDs, sodass die eigene Telefonnummer als Geheimnummer geführt wird.

Auch sollte die Teilnahme an Gewinnspielen, welche die Angabe der Telefonnummer erfordern, nicht erfolgen. Die Nummern können hierbei schnell an Unbefugte weitergeleitet werden, welche diese dann anschließend für Telefonspam missbrauchen. Auch die Umfragen von Marktforschungsinstituten sollten ignoriert werden.

Ein Eintrag in die Robinsonliste garantiert, dass die Nummer nicht weitergeleitet wird. Alle seriösen Werbeversender und Versandhäuser müssen sich an diese Liste halten, da sie sonst mit Problemen bezüglich Verbänden bzw. Innungen rechnen müssen.

Führen Formulare den Passus an, dass das Partnerunternehmen berechtigt ist, die Nummer an Dritt weiterzugeben, sollte dieser Passus nie akzeptiert werden. Da dieser Passus auch im Internet, unter anderem bei Softwareinstallationen auftreten kann, sollte diese Passage ebenfalls nicht akzeptiert werden.

Zieht eine Person um und wird ein Nachsendeauftrag benötigt, sollte unbedingt das Feld angekreuzt werden, in welchem die Weitergabe der Daten durch die Deutsche Post AG untersagt wird. Tritt hingegen eine massive Belästigung durch eine Nummer auf, besitzt jeder Telefonbesitzer das Recht, sich an die Bundesnetzagentur zu wenden. Allerdings sollte die Meldung gut begründet und gerechtfertigt sein.